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_TUESDAY, 12. _FEBRUARY 2019
_POROD


Tag 1 Der getrocknete, von der Fruchthülle befreite Welpe sollte sofort zur Mutterhündin gegeben werden und so schnell wie möglich mit dem Saugen an der Zitze beginnen. Der schnelle und enge Kontakt zwischen Mutterhündin und Welpe ist aus zwei Gründen wichtig: 1. Die Hündin produziert die erste Milch (Kolostrum) , sie ist in den ersten 24 Stunden nach der Geburt besonders reich an Abwehrstoffen welche die Welpen in den ersten Lebenstagen gegen Krankheiten schützen. 2. Der Geruch der Welpen ruft eine Reihe von instinktiven Verhaltensweisen bei der Hündin hervor. Die mütterlichen Instinkte können sich nicht entwickeln oder verkümmern sogar wenn die Hündin für längere Zeit von den Welpen getrennt wird. Je länger die Trennung andauert, desto schwächer ist auch der Instinkt (die kritische Zeit kann schon bei nur 2 Stunden erreicht sein).
Hündinnen mit großen Würfen (mehr als 3 Welpen) bauen keine Beziehung zu den einzelnen Welpen auf, aber eine Beziehung zu dem ganzen Wurf (das ist auch der Grund warum wir einzelne Welpen für kurze Zeit wegnehmen können, ohne dass die Mutterhündin es bemerkt).
Der Welpe wird blind, taub und ohne Zähne geboren. Das Nervensystem ist noch nicht voll ausgereift, aber die Überlebensinstinkte sind sehr groß. Ein gesunder und lebensfähiger Welpe bewegt sich vorwärts, indem er den Kopf von rechts nach links bewegt und seine Beinchen für die ersten Bewegungen benutzt – kriechen. Ihr einziges Ziel ist es die Körperwärme der Mutter und ihre Zitzen zu finden. Sobald der Welpe Mutter und Zitze gefunden hat fängt er an zu trinken und macht den Milchtritt (Massage der Zitzen mit den Vorderfüßen). Ein aufmerksamer Züchter erkennt unterschiede im Verhalten der ersten Minuten und notiert sie. Sie sagen sehr viel über das zukünftige Verhalten der Welpen aus. Dieser biologische Tonus ist ein Produkt von glücklichen oder weniger glücklichen Genkombinationen der Elterntiere. Die ersten Minuten zeigen was in dem Welpen steckt. Ein Welpe der nicht in der Lage ist die Zitze selbständig zu finden und selbständig zu saugen (hat keinen Saugreflex), ist genetisch nicht gesund. Beim ersten Saugen nimmt der Welpe den Geruch der Zitze auf und wird in Zukunft immer nach diesem Geruch suchen. Es ist daher nicht ratsam die Zitzen mit Seife oder Öl zu reinigen: hier besser klares Wasser verwenden.
Mutter und Welpen benötigen Zeit zum Ausruhen nach der Geburt. Entweder trinken die Welpen oder sie schlafen. Die Mutterhündin leckt deren Bäuche, After und Genitalien um ihnen bei der Verdauung zu helfen. Der erste Stuhlgang setzt schon wenige Stunden nach der Geburt ein. Der erste Stuhlgang ist dunkel braun und heißt Mekonium. Das Mekonium sollte schnell entfernt werden da es nach antrocknen nicht so einfach ist. Aber niemals das Mekonium gewaltsam entfernen wenn der Welpe es noch nicht ganz ausgeschieden hat. Die nächsten Ausscheidungen sind dann typische Muttermilch-Stühle und kommen nach mehreren Stunden.
Aus welchen Gründen es auch immer notwendig ist, die Welpen mit der Flache zu füttern, es ist wichtig zu wissen, dass die Anzahl der Saugbewegungen eines einzelnen Welpen angeboren ist. Jeder Welpe macht eine individuelle Anzahl an Saugbewegungen um satt zu werden. Wenn der Welpe zu schnell satt ist weil das Loch im Sauger zu groß ist, dann macht er nicht die angeborene Anzahl an Saugbewegungen und sein Saugreflex bleibt unbefriedigt. Andererseits, wenn das Loch im Sauger zu klein ist, macht der Welpe zwar ausreichend Saugbewegungen, wird aber nicht satt und entwickelt sich nicht ausreichen.

Was muss alles am Tag nach der Geburt erledigt werden:

Jeder Welpe sollte mit einem farbigen Halsband gekennzeichnet werden, Gewicht, Biotonus, Abgang von Mekonium und die Information ob der Welpe genug Kolostrum bekommen hat, sollten notiert werden.
Die Welpen sollten vorsichtig auf DS kontrolliert werden und der Ridge kann nun am besten beurteilt werden (Ridgefehler sind direkt nach der Geburt und die ersten 1-2 Tage am Besten zu sehen; später dann, zwischen dem 3. Tag und der 5. Woche hat der Welpe ein sehr feines Fell und Ridgefehler sind sehr schwer zu erkennen.)
Die Wurfkiste sollte trocken, warm und ohne Durchzug sein. Die Lufttemperatur sollte 22-24°C liegen, eine höhere Temperatur ist nur dann notwendig, wenn die Hündin von den Welpen getrennt ist und sie nicht mit ihrer Körperwärme wärmen kann, oder bei niedrigem Geburtsgewicht wenn die Welpen nicht gut gedeihen (z.B. nach einem Kaiserschnitt).
Der Hündin sollte Calcium zugeführt werden um einer Eklampsie vorzubeugen.Nach Rücksprache mit dem Tierarzt sollte das Calcium während der gesamten Säugephase in angemessenen Mengen gegeben werden.
Es ist ratsam der Hündin eine kleine Mahlzeit bereitzustellen und genügend Flüssigkeit anzubieten.
Die Hündin sollte auf einen kleinen Spaziergang geführt werden (auch wenn sie das nicht möchte). Die Fruchthülllen und Plazenten haben abführende Wirkung und können ggf. Durchfall auslösen.



Erstellt durch Monika Tusanova TUSANI © 5/2007, all rights reserved. Author of codes: Richard Tušan © 7/2007 5/2015
Übersetzung
Melanie Nowak, MAGICALLINE kennel, 2015